Bei den großen Ferkeln die Würmer

Welsangeln am Fluss

Von den Würmern für die Erzieher

Als Strongyloidose des Schweines bezeichnet man eine parasitär bedingte Erkrankung beim Schwein. Sie wird durch Nematoden der Art Strongyloides ransomi verursacht. Bei Strongyloides ransomi Zwergfadenwurm parasitieren nur die Weibchen. Die haarfeinen Würmer leben vorwiegend im vorderen Dünndarm und sind 3,3 bis 4,5 mm lang.

Ihr Ösophagus ist lang und Bei den großen Ferkeln die Würmer und die Vulva befindet sich hinter der Körpermitte. Strongyloides ransomi ist weltweit verbreitet. Aufgrund der intensiven Schweineproduktion ist der Parasit in hoch technologisierten und modernen Schweinehaltungen nur noch selten anzutreffen.

Die Erregerübertragung erfolgt direkt von Schwein zu Schwein. Sie leben im Epithel Bei den großen Ferkeln die Würmer vorderen Dünndarmes, wobei jedes von ihnen dort pro Tag maximal 2. Die Eier gelangen über den restlichen Darmtrakt mit dem Kot in die Umwelt.

Im Entwicklungszyklus kann zusätzlich eine frei lebende und getrenntgeschlechtliche Generation zwischengeschaltet sein. Die Erstlarve entwickelt sich dabei über die Zweit- und Dritt- zur Viertlarve L4 und so bis zu geschlechtsreifen Weibchen ca.

Die freilebenden Weibchen legen vergleichsweise wenige Eier ab, aus denen wiederum Larven schlüpfen, die nach zwei Häutungsvorgängen infektiös werden. Eine Infektion erfolgt perkutan indem die Drittlarven in die Haut eindringen oder nach oraler Aufnahme in die Mukosa der Mundhöhle gelangen. Durch positive Thermotaxis der infektiösen Larven wird die Wirtsfindung begünstigt. Tag p. In der Epithelschicht der Zotten und seltener auch der Darmeigendrüsen finden innerhalb von 48 Stunden zwei Häutungen statt 5.

Die Präpatenz beträgt etwa 6 bis 9 Tage. Im Blutstrom werden sie weiter geschwemmt, um sich vorwiegend im subkutanen, abdominalen mammären Fettgewebe anzusiedeln. Dort können sie 2,5 Jahre und länger als hypobiotische Larven lebensfähig bleiben. Nachdem sie reaktiviert werden, wandern die Larven in die Milchdrüse ein und werden mit der Milch ausgeschieden.

Aufgrund dessen, dass im Zuge einer Gravidität jeweils nur ein Teil dieser Larven reaktiviert wird, können nach starker Primärinfektion des Muttertieres bis zur dritten Gravidität galaktogene Infektionen der Ferkel erfolgen. Die Larvenausscheidung ist am 1. Woche an. Bereits am Ende des 3. Lebenstages sind die ersten Eier im Kot kolostral infizierter Ferkel nachzuweisen. Galaktogen übertragene Drittlarven entwickeln sich ohne Körperwanderung direkt im Darm der Ferkel zu geschlechtsreifen Stadien weiter.

Unter experimentellen Bedingungen wurden bei Strongyloides ransomi auch pränatale Infektionen nachgewiesen. Da sich solche pränatal eingewanderten Larven grundsätzlich nicht zur Geschlechtsreife weiter entwickeln, sind solche Infektionen epidemiologisch betrachtet ohne Bedeutung. Strongyloidosen sind Stallparasitosen, die v. Sie betrifft besonders Ferkel bis zum Absetzalter. Sowohl galaktogene als auch perkutane Infektionswege begünstigen die Übertragung. Als besondere Infektionsherde gelten die Ruheplätze der Ferkel unter Infrarotlampen.

Die Larven verursachen bei einer perkutanen Infektion vorübergehende Hautläsionen und allergische Reaktionen. Die Pathogenität von Strongyloides ransomi beruht auf den Lungenläsionen, die durch Wanderlarven verursacht werden sowie auf den Veränderungen des Darmes.

Durchbohren Larven die Alveolenkommt es zu scharf begrenzten Blutungen. Aufgrund dessen können am Höhepunkt der Wanderphase Petechien und Ekchymosen in der Lunge nachgewiesen werden. Dennoch treten bei Ferkeln während der Lungenwanderungsphase - auch nach starken Infektionen - keine Todesfälle auf.

Zu den bevorzugten Ansiedlungsorten von Strongyloides ransomi zählen das Duodenum und der Anfangsanteil des Ileums. Bei stärkeren Infektionen können auch noch weiter distal gelegene Dünndarmabschnitte befallen sein. Nachdem die tracheale Wanderung der Larven abgeschlossen ist, bohren sie sich in die Epithelschicht des Dünndarmes, wo sie nach zweimaliger Häutung die Geschlechtsreife erlangen.

Da die in den Bohrgängen abgelegten Eier meist in Ketten angeordnet sind, wird davon ausgegangen, dass die Strongyloides-Weibchen in stetiger Vorwärtsbewegung sind. Ein starker Befall Das Epithel der Krypten ist hyperplastisch und erscheint an der Zottenoberfläche kuboidal abgeflacht mit undeutlichem Mikrovillussaum.

In weiterer Folge kommt es zur Desquamation und Zerstörung des Epithels, sodass lokal Gewebeflüssigkeit und Entzündungszellen in das Darmlumen austreten. Diese bedingen eine Malabsorption von Aminosäuren sowie einen Verlust von Plasmaproteinen und geringe Erythrozytenmengen. Der intestinale Verlust von Plasmaproteinen verursacht eine Hypalbuminämie sowie eine Bei den großen Ferkeln die Würmer Proteinsynthese in der Leber.

Aufgrund funktioneller Antigene der Infektionslarven wird eine Immunität Bei den großen Ferkeln die Würmer Wirt ausgelöst, die dazu führt, dass die bei einer erneuten Infektionen eindringenden Würmer - nachdem sie die Haut penetriert haben - immobilisiert und abgebaut werden.

Reinfektionen verlaufen daher deutlich schwächer ab, als Erstinfektionen. In der Phase der Lungenwanderung können meist nur unbedeutende klinische Erscheinungen beobachtet werden. Bleiben Sekundärinfektionen aus, zeigen betroffene Ferkel in dieser Phase gelegentlich Husten ohne nennenswerte Störungen des Allgemeinbefindens.

Durchfälle sowie Todesfälle in den ersten Lebenstagen werden oftmals als typisch für Strongyloidosen angesehen kommen nur gelegentlich vor und gehören nicht zum charakteristischen Bild dieser Krankheit. Ferkel, die erst spät nach der Geburt mit Strongyloides ransomi Bei den großen Ferkeln die Würmer werden, reagieren am Ende der Präpatenz mit einer zunehmenden Fressunlust.

In weiterer Folge können Durchfälle auftreten, Bei den großen Ferkeln die Würmer die Kotkonsistenz auch normal oder sogar auffallend hart sein kann.

Da die Immunität im Bei den großen Ferkeln die Würmer einer lang anhaltenden Infektion zunimmt, treten Todesfälle nur noch sporadisch auf. Da jedoch die Entwicklung der Tiere schwer gestört sein kann, ist oftmals ein ausgesprochenes Kümmern die Folge. Der Nachweis der Eier erfolgt mittels Kotuntersuchung. Wird eine schwache Eiausscheidung vermutet, kann durch Anlegen einer Kotkultur der Nachweis der Drittlarven vereinfacht werden.

Bei den großen Ferkeln die Würmer wirksam sind einige Pro- Benzimidazole wie z. Hinweis: Diese Dosierungsangaben können Fehler enthalten. Ausschlaggebend ist die Dosierungsempfehlung in der Herstellerinformation.

Tags: HelminthenNematodenParasitoseSchwein. Fachgebiete: ParasitologieVeterinärmedizin. Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an. Patrick Messner. Frank Antwerpes. Anne Düchting. Bijan Fink. Zum Flexikon-Kanal. Login Registrieren. Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten. Mehr Versionen Was zeigt hierher Kommentieren Druckansicht. Wichtiger Hinweis zu diesem Artikel. Mehr zum Thema. Medizinische Bilder. Sascha Alexander Bröse. Taenia soltum schwein a Stud. Oesophagostomum spp.

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