Das Ultraviolett bei den Würmern

Parasiten - Entwurmungskuren

Warum erscheinen aus für des Festlands die Würmer

Bericht von Steffen Beyer Das Holz, dessen seltsamer Farbeffekt und diuretische Eigenschaften bereits den Azteken bekannt waren, war eine seltene und teure Arznei. Deshalb war es von besonderem Interesse, damals aufkommende Fälschungen sicher erkennen zu können. Horst A. Dennoch dauerte es noch bisbis die Fähigkeit zur Fluoreszenz von Wasserlebewesen erkannt wurde, und zwar von einem gewissen Herrn Charles E.

Diesem fielen am Strand von Torbay in England einige Anemonen in einem Gezeitentümpel auf, die eine besonders leuchtende grüne Farbe hatten. So wies er die Fähigkeit dieser Anemonen zur Fluoreszenz nach. Obwohl daraufhin die Fluoreszenz von Unterwasserlebewesen in Laboratorien und Aquarien untersucht wurde, wenn auch nicht sehr intensiv, begannen Taucher erst in den er Jahren damit, die Fluoreszenz der Unterwasserlebewesen in ihrem natürlichen Lebensraum für sich zu entdecken.

Bekannte Namen sind hier beispielsweise Dr. Richard G. Clarke bekannter Science Fiction-Autor und Taucher. Ab den er Jahren begann Dr. Charles H. Mazel in den USA mit systematischen wissenschaftlichen Untersuchungen. Wasser ist für blaues Licht am durchlässigsten durchlässiger als für jede andere Wellenlänge des Lichts, Ultraviolett eingeschlossenund ab einer gewissen Tiefe ist blaues Licht das einzige zur Verfügung stehende.

Mazel entwickelte daraufhin die moderne Form des Fluoreszenz-Tauchens mit Blaulichtlampen und gelben Masken- und Kamerafiltern. Fluoreszenz wird im Meer nicht nur bei Korallen beobachtet, sondern auch bei unzähligen anderen Arten von Lebewesen, z. Bei dieser Fülle von nicht miteinander verwandten Arten aus ganz verschiedenen Stämmen des Tierreichs ist es extrem unwahrscheinlich, dass das Phänomen der Fluoreszenz lediglich ein Nebeneffekt ist.

Daraus folgt, dass diesem Phänomen ein Nutzen innewohnen muss. Es gibt jedoch bereits einige Hypothesen und Forschungsergebnisse. Bei im Schatten bzw. Das Ultraviolett bei den Würmern Salih et al. Eine kleine Sensation war die Entdeckung, dass fluoreszente Pigmente, wie das "Green Fluorescent Protein" oder GFP genannte fluoreszente Protein welches ursprünglich aus der Qualle "Aequorea victoria" gewonnen wurdeunter bestimmten Bedingungen und bei Aktivierung durch Licht als Elektronenspender auftreten können - genauso wie es das bei Pflanzen für die Photosynthese zuständige Chlorophyll im ersten Photosyntheseschritt tut.

Es wird vermutet, dass dies entwicklungsgeschichtlich möglicherweise die ursprüngliche Funktion von GFP-artigen Proteinen war, während sich die anderen Funktionen wie Sonnenschutz und Umwandlung von Wellenlängen des Lichts erst sekundär entwickelten.

GFP fluoresziert im Grundzustand mit Wellenlängen um nm grün ; die Fluoreszenz erreicht dabei ihre maximale Stärke bei einer Anregung mit Licht von nm blaugrün. Aus diesem geht das aktivierte GFP dann entweder in einen permanent gebleichten nicht fluoreszenten Zustand über falls kein weiterer Elektronenakzeptor vorhanden istoder aber es wandelt sich unter Abgabe eines weiteren Elektrons an einen geeigneten Akzeptor in eine rot fluoreszierende Konformation um.

In diesem Zustand fluoresziert das GFP mit Wellenlängen um nm rotwobei die Fluoreszenz bei einer Anregung durch Licht mit einer Wellenlänge von nm gelb am stärksten ist. Konstantin A. Lukyanov et al. Eine kürzlich veröffentlichte Studie wirft ein buchstäblich erhellendes Licht Das Ultraviolett bei den Würmern den Zusammenhang zwischen der Gesundheit von Korallen und ihrer Fähigkeit zur Fluoreszenz siehe Dr. Melissa S. Roth und Dr. Dimitri D. Deheyn: " Effects of stress on coral fluorescence ".

Demnach besteht zwischen der Gesundheit von Korallen und ihrer Fähigkeit zur Fluoreszenz ein direkter Zusammenhang. Mehr hierzu im nächsten Kapitel "Anwendungen der Fluoreszenz". Ein weiteres faszinierendes Forschungsergebnis stammt von Prof. Nico K. Michiels von der Universität Tübingen et al.

Demnach setzen Fische gezielt und kontrolliert rot fluoreszierende Pigmente ihres Körpers zur Kommunikation miteinander ein. Es war bereits bekannt, dass Fische in der Lage sind, ihre Körperfärbung zu verändern ähnlich wie Tintenfische, Kraken und Kalmareund dass sie dies zur Kommunikation einsetzen, z. Neu ist jedoch die Erkenntnis, dass sie Das Ultraviolett bei den Würmern diesem Zweck auch Fluoreszenz einsetzen. Mehr hierzu im übernächsten Kapitel "Farbe als Sprache"! Interessehalber sei hier noch auf den besonders unterhaltsam und informativ geschriebenen Expeditionsbericht von Dr.

David F. Gruber einem auf biolumineszente und -fluoreszente Meerestiere spezialisierten Professor der Biologie und seinem Expeditionskollegen Dr. Vincent A. Dazu bedient man sich herkömmlicherweise der " Reef Check " genannten Methode. Festgehalten werden die Angabe der Position, d.

Auch Konfliktzonen, in denen mehrere Korallen miteinander um die Vorherrschaft und Das Ultraviolett bei den Würmern Siedlungsraum kämpfen, werden vermerkt. Man kann sich gut vorstellen, dass dies ein zeitraubender Prozess ist, der Fachkenntnis und besonderes Training erfordert, sowie günstige Wetterumstände.

Die Anzahl der zur Verfügung stehenden geeigneten Fachleute ist in der Regel eng begrenzt, so dass es lange dauert diese Methode an mehreren verschiedenen Stellen oder Riffen anzuwenden.

Sie erfordert von den Mitarbeitern einen anstrengenden Dauereinsatz und kann zu einer wahren Sisyphusarbeit ausarten, von den Zwangspausen aufgrund von Deko-Verpflichtungen und den Risiken durch die vielen Wiederholungstauchgänge mal ganz abgesehen. Die Unterwasser-Fluoreszenz bietet bezüglich des oben genannten Engpasses möglicherweise einen Ausweg, oder zumindest eine Ergänzung der herkömmlichen Methode.

Besonders starke Fluoreszenzlampen wie z. Vorausgesetzt die meisten vorhandenen Korallenarten sind fluoreszent, lassen sich so Krankheiten, Schäden und Konfliktzonen zwar nicht mit der gleichen Genauigkeit und in allen Einzelheiten bestimmen wie mit der "Reef Check"-Methode, jedoch kommt man gegebenenfalls schneller zu einem Gesamteindruck über den Gesundheitszustand eines Korallenriffs.

Krankheiten, Schäden und Konfliktzonen lassen sich dabei anhand von Änderungen der Fluoreszenz der Korallen erkennen, wie bereits weiter oben im Zusammenhang mit der von Dr. Deheyn durchgeführten Das Ultraviolett bei den Würmern erwähnt. Abgestorbene Flächen Das Ultraviolett bei den Würmern meist rot aufgrund des Chlorophylls von Algen, die solche Stellen überwuchern.

Möglicherweise lassen sich Das Ultraviolett bei den Würmern Wasser gegebenenfalls entlang eines Transekts auch Videoaufnahmen erstellen, die dann von Fachleuten, die nicht speziell als Taucher ausgebildet sein müssen, an Land und Das Ultraviolett bei den Würmern Ruhe ausgewertet werden können. Eine weitere Anwendung der Fluoreszenz besteht im Aufspüren von Korallenrekruten. Korallenrekruten sind Korallenlarven, die sich Das Ultraviolett bei den Würmern kurzem auf einem Riff niedergelassen haben, um einen neuen Korallenstock zu gründen.

Dementsprechend schwer sind sie selbst für Fachleute im Wirrwarr des Riffs zu finden - es gleicht der sprichwörtlichen Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Falls die Korallenrekruten jedoch einer fluoreszierenden Korallenart angehören, lassen sie sich mit Hilfe von Das Ultraviolett bei den Würmern mühelos und schon von weitem aufspüren, da sie dank ihrer Fluoreszenz wie kleine Leuchttürme in der Finsternis leuchten.

Siehe dazu die Abbildung rechts, die Korallenrekruten unterschiedlichen Alters, d. Mit Hilfe von in schneller Folge blinkenden Fluoreszenzlampen kann diese Suche sogar tagsüber durchgeführt werden, da mit dieser Hilfe das menschliche Auge die Fluoreszenz selbst am Tage wahrnehmen kann. Wie bereits erwähnt, spielt die Fluoreszenz bei der Kommunikation unter Wasser eine wichtige Rolle. Die drei DVDs [3 x 50 Min. Darüber hinaus behandelt dieser Das Ultraviolett bei den Würmern die Kommunikation mittels ultraviolettem und polarisiertem Licht.

Die meisten Taucher und Schnorchler sind fasziniert von der Farbenpracht der tropischen Korallenriffe. Viele Fische und andere Bewohner eines Riffs erscheinen uns extrem bunt und auffällig gefärbt. Das Ultraviolett bei den Würmern unterliegen wir jedoch einer Illusion: Was für uns Menschen Das Ultraviolett bei den Würmern auffällige Farben sind, hat vor allem damit zu tun, dass sich das Farbsehen bei den Primaten also auch bei uns zu einem ganz bestimmten Zweck entwickelt hat, nämlich um reife Früchte besonders leicht entdecken und Das Ultraviolett bei den Würmern Reifegrad beurteilen zu können.

Daher erscheinen uns Farben wie Gelb, Orange und Rot besonders auffallend. Dies ist jedoch bei Fischen und anderen Unterwasserlebewesen nicht so.

Da sich ihr Lebensraum so radikal von unserem unterscheidet, haben Fische eine völlig andere Farbwahrnehmung als wir. Entfernung sehr schnell absorbiert.

Ultraviolett, jedoch mit einer stark reduzierten oder fehlenden Empfindlichkeit für Rot sowie einer verringerten Empfindlichkeit für Orange und Gelb. Viele Riffbewohner sind - für unsere Augen - auffallend gelb gefärbt z. Für andere Fische und Riffbewohner mit ihrer reduzierten Empfindlichkeit für Gelb heben sie sich dadurch nicht vom Hintergrund des gelbbraunen Riffs ab.

Was uns auffallend erscheint, ist also in Wahrheit eine Tarnfarbe! Zumindest wenn wir als "Wahrheit" die Regeln der Unterwasserwelt zugrundelegen, und nicht die unserer Luftwelt. Die Lebensweise der Fische bestimmt auch ihre Färbung: Im Das Ultraviolett bei den Würmern Wasser lebende Fische sind meist blau gefärbt, so sind sie gut getarnt. Oft Das Ultraviolett bei den Würmern sie an der Bauchseite heller und auf dem Rücken dunkler gefärbt, so dass sie sich von unten gegen das Licht oder von oben herab nicht vom Hintergrund abheben.

Nebenbei bemerkt bestimmt auch die Art und Weise, mit welchen Flossen die Fortbewegung erfolgt, z. Dies erhöht die hydrodynamische Effektivität. Über die Augen gehende dunkle oder farbige Streifen siehe Bild rechts verhindern, dass die dunklen Augen die Anwesenheit des Fisches verraten. Manchmal dient diese auffällige Musterung jedoch auch der Warnung, z. Andere Fische "lügen" mit ihrer Färbung, indem sie giftige Fische oder Putzerfische imitieren und sich dadurch einen Vorteil verschaffen.

Es gibt also keine allgemeingültige Erklärung für die vielen auffälligen Muster und Farben, sondern je nach Lebensweise und Lebensraum des jeweiligen Lebewesens eine andere. Menschliche Augen haben drei verschiedene Farbrezeptoren mit überlappenden Empfindlichkeitsbereichen mit jeweils einem Empfindlichkeitsmaximum bei Blau, Grün und Rot.

Dazwischenliegende Farben werden durch gleichzeitige Aktivierung mehrerer Rezeptoren erkannt, Gelb also z. Je nach relativer Aktivierung werden dabei verschiedene Farbnuancen erkannt. Der Oktopus beispielsweise hat - trotz seiner erstaunlichen und berühmten Tarnfähigkeit durch Farbwechsel - nur einen einzigen Farbrezeptor, mit einem Empfindlichkeitsmaximum für Violett.

Er ist also in Wahrheit farbenblind. Jedoch kann er, im Unterschied zu uns Menschen, ultraviolettes und polarisiertes Licht wahrnehmen. Die meisten Raubfische haben nur zwei Farbrezeptoren, mit einem Empfindlichkeitsmaximum für Blau und Grün.

Sie sehen weder Ultraviolett noch Rot. Die unterschiedliche Farbwahrnehmung bei Raubfischen und anderen Riffbewohnern erlaubt es den letzteren durch ihre Färbung sowohl gegenüber Räubern oder Beutetieren getarnt zu sein, als auch Artgenossen gegenüber auffällig zu sein, z. Mit anderen Worten, dies erlaubt es ihnen, gleichzeitig zu flüstern und zu schreien. Ihre Färbung ist jedoch nicht immer gleich.