Der Sud des Hafers bei den Parasiten

Die unheimliche Macht der Parasiten

Die Würmer in der Fäkalie die Behandlung

Grannen-Ruchgras Anthoxanthum aristatum. Mit etwa Der Sud des Hafers bei den Parasiten Sie sind weltweit in allen Klimazonen verbreitet und durch eine typische grasartige Gestalt gekennzeichnet. Gräser sind meist schlankwüchsig und verfügen über lange, dünne, durch Knoten gegliederte Halme, parallelnervige, lange Blätter und oft unauffällige, einfache Blütenstände.

Innerhalb der Unterfamilien, Tribus und Gattungen sind dagegen deutliche taxonspezifische Abwandlungen der Merkmale vorhanden. Sie leben meist nur wenige Monate und überdauern die ungünstige Jahreszeit als Samen im Boden. Diese Formen, zu denen auch viele Getreidesorten gehören, werden Therophyten genannt. Andere Arten sind mehrjährig und damit Hemikryptophyten.

Sie verfügen über bodennahe Erneuerungsknospen und überdauern ungünstige Zeiten geschützt durch den Boden, Laubstreu oder Schnee. Dazu gehören zweijährige Artendie im Laufe des Sommers oder Herbstes keimen und erst im folgenden Jahr Früchte und Samen bilden, ebenso wie ausdauernde und mehrjährige Arten, die wenige oder Der Sud des Hafers bei den Parasiten Jahre leben.

Diese besitzen überwinterungsfähige Horste oder Rosetten. Ausnahmen bilden holzige Bambus -Arten Bambuseaederen Triebe dickwandig und fest sind und mehrere Jahrzehnte ausdauern können. Einjähriges Rispengras. Andere Arten haben verholzte Halme und erreichen Wuchshöhen bis zu 40 Metern und mehr, wie beispielsweise die Bambus-Art Dendrocalamus giganteus. Ein- und zweijährige Arten haben gewöhnlich einzelne oder wenige Triebe in lockeren Büscheln mit weicheren Blättern.

Sie wachsen in lockeren Der Sud des Hafers bei den Parasiten dichten Horsten oder rasenförmig. Letztere Wuchsform ergibt sich, indem sich die Pflanzen entweder über mehr oder weniger lange, oberirdisch kriechende, Der Sud des Hafers bei den Parasiten oder rötliche Sprossachsen, namentlich Stolonen z. Bei horstbildenden Arten bilden sich nur kurze Ausläufer, oder die jungen Seitentriebe entwickeln sich innerhalb der Blattscheiden des Muttertriebes intravaginalso beim Schaf-Schwingel Festuca ovina.

Auf Der Sud des Hafers bei den Parasiten Weise entsteht durch die gedrängt stehenden Triebe die typische büschelige, dicht horstige Wuchsform vieler Gräser. Am Stängelgrund und an den Knoten der Ausläufer werden zahlreiche sprossbürtige Wurzeln gebildet, die ihrerseits Seitenwurzeln 1.

Ordnung entwickeln können. Auf diese Weise können Wurzelsysteme von beachtlicher Länge entstehen. Sie sind meist hohl und rund. Nur wenige Grasarten besitzen markige Stängel. Sie sind durch feste, mit Gewebe gefüllte Knoten Nodien gegliedert. Die Abschnitte zwischen den Knoten werden als Internodien bezeichnet. Unmittelbar oberhalb der Knoten liegen die Wachstumszonen, die Halme wachsen also mit eingelagerten Meristemen. An diesen Stellen setzen die faserigen Verstärkungselemente, die den Halmen zusätzliche Stabilität und Zugfestigkeit verleihen, Der Sud des Hafers bei den Parasiten.

Die Halme bleiben auf diese Weise beweglich und biegsam. Sie sind so in der Lage, sich nach Wind- und Regeneinwirkung wieder aufzurichten. Sie können entweder senkrecht hochwachsen, von einem gebogenen Grund aufsteigen oder gänzlich am Boden niederliegend wachsen.

Sie sind meist im Querschnitt zylindrisch, selten etwas zusammengedrückt wie beim Zusammengedrückten Rispengras Poa compressa. Die Halme etlicher Gräser sind Der Sud des Hafers bei den Parasiten, bei einigen Arten bilden sich von den Knospen in den Blattachseln ausgehende Seitenzweige.

Die Scheiden sind bei der Mehrzahl der Gräser an einer Seite offen. Der obere Teil der Blattscheiden kann bauchig aufgeblasen sein.

Die Blattscheide geht am oberen Ende in die vom Halm abstehende Blattspreite über. Diese ist flach, gerollt oder gefaltet; stets länglich und mehr oder weniger spitz zulaufend. Sie zeigt die kennzeichnende Paralleladerung einkeimblättriger Pflanzen.

Jede Blattader entspricht einem Leitbündelder dem Stofftransport und Der Sud des Hafers bei den Parasiten Aussteifung der Blattfläche dient. Am plötzlichen Übergang von der Blattscheide zur Blattspreite sitzt bei den meisten Arten ein häutiges Anhängsel, das Blatthäutchen Ligula.

Es erscheint meistens als farbloser, durchscheinender Fortsatz der Oberhaut auf der Innenseite der Blattscheide und stellt eine Verlängerung der inneren Epidermis der Blattscheide dar. Es schützt vor Verletzungen durch Reibung des sich beim Wind hin und her bewegenden Halmgliedes sowie vor dem Eindringen von Schmutz und Parasiten in den Raum zwischen Halm und Scheide.

Wegen seiner Gestaltungsvielfalt ist das Blatthäutchen für die Artbestimmung hilfreich. Es ist behaart oder unbehaart, kragenförmig, zugespitzt, langgezogen, sehr kurz oder sehr lang.

Teilweise ist das Blatthäutchen durch eine Reihe von Haaren ersetzt, selten fehlt es ganz. Die Teilblütenstände werden als Ährchen bezeichnet.

Sie bestehen ihrerseits aus ein- bis mehreren, überwiegend zweigeschlechtigen Blüten. Sitzen die Ährchen ungestielt direkt an der Blütenstandsachse, handelt es sich um eine Ähre. Bei Fingergräsern befinden sich mehrere Ähren am Halmende in fingerartiger Anordnung.

In Trauben befinden sich die Ährchen an unverzweigten Stielen. Die Ährchen können alle in die gleiche Richtung weisen einseitswendig oder sich in zwei Reihen an gegenüberliegenden Seiten der Achse befinden. Sind die Seitenäste einseits- oder allseitswendig verzweigt, handelt es sich um Rispen. Erst beim Umbiegen einer solchen Ährenrispe werden die tatsächlichen Verzweigungsmuster erkennbar.

Oberhalb davon stehen ein oder mehrere Blüten, jede mit einer Deck- sowie Vorspelze. Die Deckspelzen können als Tragblätter der Einzelblüten aufgefasst werden. Die beiden Hüllspelzen können gleich oder verschieden gestaltet sein.

Die Deckspelzen sind vielförmiger gestaltet. Sie können an den Enden spitz, stumpf oder verschiedenartig gezähnt sein. Auf dem Rücken sind sie gerundet, zusammengedrückt oder gekielt. Die Mittelrippe kann in einen Stachel oder eine Granne verlängert sein. Die Blüten bestehen aus einer Vorspelze und zwei, selten drei, zuweilen an den Rändern verwachsenen Schwellkörperchen Lodiculaedurch deren Anschwellen die Spelzen geöffnet werden.

Es sind ferner meist drei Staubblätter Stamina vorhanden selten sechs, zwei oder nur einesvon denen jedes einen Stiel Filament und einen den Pollen tragenden, zweiteiligen Staubbeutel Anthere aufweist.

Dieser verfügt an seiner Spitze über einen Stempel Pistillumder seinerseits auf kurzen Stielen ein, zwei oder selten drei fedrige Narbenäste Stigmae trägt. Der Fruchtknoten enthält die Samenanlage, die mit Fruchtknotenwänden zu einer Einheit, der Karyopseverwächst. Bei manchen Arten enthalten einige Blüten nur männliche Organe oder sind steril. Bei anderen Arten wie dem Pampasgras befinden sich die Geschlechter getrennt in den Blütenständen verschiedener Individuen einer Grasart.

Sie sind zweihäusig. Seltener sind die Früchte Beeren oder Steinfrüchte mit saftigen oder fleischigen Fruchtwänden, so wie bei einigen Bambus-Arten. Darunter folgt das den restlichen Samen ausfüllende stärkereiche Nährgewebe, das Endosperm. Gräser sind einkeimblättrig monokotyl ; bei ihnen ist das eine Keimblatt Kotyledon zu einem Scutellum Schildchen und zu einer Keimscheide Koleoptile umgestaltet.

Das Scutellum liegt zwischen dem Endosperm und dem Embryo und spielt eine wichtige Rolle für den Stofftransport und die Hormonsynthese. Der Embryo verfügt bereits über deutlich erkennbare Wurzel- und Sprossanlagen. Die Koleoptile ist ein zylinderförmiges Schutzorgan, welches das Primärblatt des auskeimenden Embryos umgibt. Da die Koleoptile ein umgewandeltes Keimblatt darstellt, ist es als Organ ein Blatt. Die Stärke und die Proteine dienen dem Embryo als Starthilfe für die Keimungbevor es sich durch Photosynthese selbst versorgen kann.

Die ausgereiften Früchte der Gräser sind in ihrer Gestalt und ihrem Aufbau charakteristisch. An verschiedenen Stellen des Fruchtstandes bilden sich Zonen eines speziellen Gewebes, entlang dessen ein glatter Bruch entsteht, sobald der Samen reif ist.

Bei den meisten Gräsern erfolgt dieser Bruch in der Ährchenachse unterhalb der Deckspelze. Die Karyopse ist in diesen Fällen meistens in Deckspelzen und Vorspelzen fest eingeschlossen und stellt als Gesamtheit die Ausbreitungseinheit Diaspore dar. Bei einigen Arten erfolgt der Bruch unterhalb der untersten Deckspelze des Ährchens z. Perlgräserunter dem einzelnen Ährchen oder in einem Büschel von Ährchen Gersteselten in der Hauptachse des Fruchtstandes Dünnschwanz.

Gräser mit nackten Früchten sind in den tropischen Gattungen Sporobolus und Eragrostis häufig. Bei diesen steht das Korn frei und wird ausgestreut, nachdem sich ein Bruch am Grunde der sie haltenden Deckspelze entwickelt hat. Die Samen sind reich an Stärke. Diese kann aus einzelnen Stärkekörnern Roggen, Weizen, Gerste bestehen oder aus zu mehreren zusammengesetzten Hafer.

Das Fructanmuster ist wie der Polymerisationsgrad oft kennzeichnend für die Art. Letztere sind beim Roggen- oder Weizenmehl Voraussetzung für die Backfähigkeit. Einige Triben der Panicoideae bilden ätherische Öle in schlauchförmigen, verkorkten Zellen. Cymbopogon nardus liefert das Aetheroleum Citronella, das hauptsächlich aus Citronellal und Geraniol besteht und bei der Herstellung von Melissengeist oft das echte Melissenöl ersetzt.

Diese Öle bestehen überwiegend aus Mono- und Sesqui- Terpenenwährend Phenylpropanoide selten sind. Alkaloide sind selten. Cyanogene Glykoside blausäure-produzierende Verbindungen sind weit verbreitet, kommen aber immer nur in geringen Mengen vor. Polyphenole sind in geringeren Mengen enthalten.

In den Blattepidermen wird wie bei den Sauergräsern Cyperaceae häufig Kieselsäure in Form von Kieselsäurekörpern eingelagert. Bei ausdauernden Arten erfolgt die vegetative Ausbreitung überwiegend über Stolonen und Rhizome, die sich Der Sud des Hafers bei den Parasiten den Knoten bewurzeln. Etliche Arten bedienen sich zusätzlich der unechten Viviparie, bei der keine Samen gebildet, sondern Brutknospen Bulbillendie erbgleiche Tochterpflanzen hervorbringen.

Ein bekanntes Beispiel ist das Alpen-Rispengras Poa alpina. Bei diesem Gras entwickeln sich im Blütenstand anstelle von Blüten grüne Pflänzchen, die an der Mutterpflanze verbleiben oder zu Boden fallen und als Diasporen dienen.

Beim Zwiebel-Rispengras Poa bulbosa bilden sich basale, zwiebelartige Brutknospen, in denen Reservestoffe eingelagert sind.